Nachhaltigkeit und Wirkung: Erneuerbare Energien 2025
Geld als Gestaltungsmittel: Unser Nachhaltigkeitsverständnis und Zukunftsbild
Als GLS Bank nutzen wir Geld als soziales Gestaltungsmittel. Gemeinsam mit unseren Kund*innen wollen wir durch den bewussten Umgang mit Geld die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft sichern und fördern.
Die Grundlage für unsere Arbeit und unser Verständnis einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft bilden unser Leitbild und die Anlage- und Finanzierungsgrundsätze. Darin halten wir fest, welche Geschäftsfelder und -aktivitäten wir grundsätzlich von einer Finanzierung ausschließen und welche Geschäftsfelder wir im Rahmen unserer Finanzierungsentscheidungen positiv bewerten, weil sie aus unserer Sicht zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft beitragen.
Daraus abgeleitet ergeben sich unsere sechs Branchen. Für diese haben wir jeweils in einem Zukunftsbild unsere Vision für die Branche festgehalten: Was ist für uns der Zielzustand einer nachhaltigen Gesellschaft in dieser Branche?
Für die Branche „Erneuerbare Energien“ halten wir fest:
Die Versorgung mit Strom und Wärme ist ein menschliches Grundbedürfnis. Der Energiemarkt sollte an dieses Bedürfnis ausgerichtet und entsprechend gestaltet werden. Wir wollen die Energiewende und den schnellstmöglichen Ausstieg aus fossilen Energien und Atomenergie. Dafür brauchen wir in erster Linie den Ausbau erneuerbarer Energien.
Gleichzeitig wollen wir den Energiemarkt solidarisch, partizipativ und dezentral gestalten. Dafür braucht es zum einen partizipative Wirtschaftsmodelle und innovative Technologien, zum anderen aber auch politische Weichenstellungen und die entsprechende Infrastruktur. Nur so schaffen wir es als Gesellschaft, gemeinsam die Energiewende voranzutreiben.
Eine Strom- und Wärmewende für Industrie, Verkehr und Wohnen erfordert ein grundlegend neues Energiesystem, das den Herausforderungen schwankend zur Verfügung stehender Energie gewachsen ist. Effizientere Erzeugungs- und Nutzungsanlagen sowie Forschung und Entwicklung an neuen Technologien und Systemlösungen sind unabdingbar.
Transparenz in der Kreditvergabe: Wirkungsmessung
Wir haben den Anspruch, Transparenz im Bankgeschäft zu schaffen. Für die Kreditvergabe bedeutet das in erster Linie: Wir veröffentlichen, wer bei uns einen Kredit erhält und wofür.
Darüber hinaus wollen wir so konkret wie möglich messbar und nachvollziehbar machen, wie wir unseren Gestaltungsanspruch leben. Im Rahmen der Wirkungsmessung erheben wir branchen- und segmentspezifische Daten. Sie unterstützen uns dabei, die Wirksamkeit unserer Kreditvergaben zu prüfen und sichtbar zu machen. Uns ist bewusst, dass sich positive Wirkung nicht ausschließlich anhand quantitativer Faktoren bemessen lässt.
Daher nutzen wir die Wirkungsmessung als Grundlage unserer Kommunikation. Eine Finanzierungsentscheidung treffen wir immer aus einer ganzheitlichen Betrachtung heraus, die sich aus einer vertrauensvollen Kundenbeziehung und dem Dialog mit unseren Kund*innen ergibt.
Da die Indikatoren der Wirkungsmessung nicht auf jedes Geschäftsmodell und jede Unternehmensgröße gleichermaßen anwendbar sind, erheben wir zusätzliche Daten zu Nachhaltigkeit und Wirkung derzeit nur für ausgewählte Firmenkund*innen – vorausgesetzt, eine sinnvolle und belastbare Datenerhebung ist möglich. Wir bezeichnen diese Kreditvergaben als „relevante Neufinanzierungen“. Im Jahr 2025 haben wir branchenübergreifend für 98 % unserer relevanten Neufinanzierungen die Wirkungsmessung durchgeführt.
Auf dieser Seite stellen wir die Ergebnisse für die Branche „Erneuerbare Energien“ vor. Die Aufteilung orientiert sich an den Kernmerkmalen des Zukunftsbilds der Branche.
Blick auf 2025
Herausforderungen und Schwerpunkte 2025
Im Jahr 2025 stieg die installierte Leistung erneuerbarer Energien um knapp 21 Gigawatt auf insgesamt etwa 210 Gigawatt, was einer Steigerung von 11 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.[1] Maßgeblich vorangetrieben wurde dies durch Solar- und Windenergie, wobei die Photovoltaik mit einem Zuwachs von rund 21 % einen Rekord erzielte. Die tatsächlich erzeugte Strommenge blieb dahinter zurück: Ein historisch windschwaches Frühjahr dämpfte die Produktion. Laut vorläufigen Berechnungen von BDEW und ZSW deckten erneuerbare Energien im Jahr 2025 knapp 56 % des deutschen Bruttostromverbrauchs.[2]
Im politischen Kontext hat der Regierungswechsel Anfang 2025 die Energiepolitik neu ausgerichtet. Die neue Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sorgt mit Reformplänen zum Energiewirtschaftsgesetz für Debatten, darunter einer geplanten Einschränkung des Einspeisevorrangs erneuerbarer Energien. Auch die Frage der verlässlichen Rahmenbedingungen für Investitionen steht seither wieder stärker auf der Agenda. Die gesetzlichen Ausbauziele bis 2030 bleiben formal bestehen; ein Genehmigungsrekord bei der Windkraft – 20,8 Gigawatt neu genehmigt – zeigt, dass die Ausbaudynamik trotz politischer Diskussionen anhält.[3]
Neben Strom gewinnt die Wärmewende zunehmend an Bedeutung. Bisher dominiert weiterhin Biomasse als wichtigste erneuerbare Wärmequelle den Markt mit einem Anteil von 84 % (175 TWh).[4] Zunehmend etablieren sich aber auch Umweltwärme und Geothermie: Laut Umweltbundesamt wuchs die durch Wärmepumpen nutzbar gemachte Erd- und Umweltwärme um 17 % und ist damit der dynamischste Wachstumstreiber im Wärmebereich. Dabei gewinnen auch kommunale Wärmenetze an Fahrt: Bis Mai 2025 hatten bereits rund 51 % aller Gemeinden mit der kommunalen Wärmeplanung begonnen oder diese abgeschlossen – eine wichtige Grundlage für den Ausbau nachhaltiger Nahwärmeversorgung.[5] Gleichzeitig steht jedoch in Aussicht, dass das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz wieder von der kommunalen Wärmeplanung entkoppelt werden könnte, was die Koordination von Investitionen, die Planungssicherheit für Kommunen und Versorger sowie die Geschwindigkeit des Ausbaus erneuerbarer Wärmelösungen spürbar beeinträchtigen dürfte.
Gesellschaftlich befürworten laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der Fachagentur Wind und Solar 70 & der Bevölkerung den Windenergieausbau – eine deutliche Mehrheit, wenn auch etwas weniger als in Vorjahren.[6] Zugleich zeigt eine aktuelle Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, dass der Ausbau erneuerbarer Energien erhebliche regionale Wertschöpfungseffekte entfalten kann: Bereits heute verbleiben signifikante Anteile der Einnahmen aus Wind- und Solarprojekten in den Standortregionen, und bei konsequentem Ausbau könnten sich diese Effekte bis 2033 mehr als verdoppeln.[7] Diese lokalen wirtschaftlichen Impulse und Beteiligungsmöglichkeiten gelten damit als wichtige Grundlage für gesellschaftliche Akzeptanz und können die Zustimmung vor Ort deutlich stärken.
Finanzielle Branchenkennzahlen 2025
- 2025 wurden in der Branche Erneuerbare Energien neue Kredite in Höhe von 598,0 Mio. Euro vergeben.
- Die Branche Erneuerbare Energien macht einen Anteil von 43 % am gesamten Neukreditvolumen im Jahr 2025 aus.
- Die im Folgenden dargestellten Kennzahlen und Kundenbeispiele beziehen sich auf den Teil unserer Finanzierungen, für den eine vertiefte Erhebung von Nachhaltigkeits- und Wirkungsdaten erfolgt.
Christian Marcks, Branchenkoordinator Erneuerbare Energien
Ergebnisse der Wirkungstransparenz
100 % erneuerbar
Wir setzen zu 100 % auf erneuerbare Energien: Unser Ziel ist die komplette Energieversorgung aus regenerativen Quellen. Dies ist umsetzbar und zukunftsfähig.
Wir haben im Jahr 2025 53 PV-Projekte mit einer insgesamt installierten Nennleistung von 181 MWp finanziert.
Weiterhin haben wir Kredite für 24 Windprojekte mit einer installierten Nennleistung von insgesamt 242 MW vergeben.
Zwei der 24 Windenergieprojekte haben wir im Konsortium finanziert, d.h. wir waren einmal an 43 MW installierter Leistung durch sieben Windenergieanlagen zu 25 Prozent unterbeteiligt und bei einem weiteren Projekt mit 22 MW installierter Leistung und vier Windenergieanlagen als Konsortialführerin zu 35 % den bereitgestellten Fremdmitteln beteiligt.
Die prognostizierte jährliche Stromproduktion der finanzierten PV- und Windenergieprojekte beträgt knapp über 840.000 MWh.
Damit können rund 400.000 1-Personen-Haushalte für ein Jahr mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen versorgt werden.
- Wir nehmen einen Stromverbrauch von 2.105 kWh p.a. bei einem 1-Personen-Haushalt an.[8]
In Deutschland gibt es ca. 41,2 Mio. Haushalte und davon 17,4 Mio. Einpersonenhaushalte. Somit könnten die von uns im letzten Jahr finanzierten PV- und Windenergieanlagen 2 % der deutschen Einpersonenhaushalte im Jahr mit Strom versorgen.[9]
Die komplette Energieversorgung soll aus regenerativen Quellen erfolgen. Eine 100-prozentige Versorgung aus Erneuerbaren Energien ist umsetzbar und zukunftsfähig.
In Summe können durch die Stromproduktion der Anlagen im Vergleich zu konventionellem Strom (aus Kohle- und Gaskraftwerken) ca. 622.200 Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr „eingespart“, d.h. weniger emittiert, werden. Andersherum betrachtet: Würde dieselbe Strommenge allein aus einem Steinkohlekraftwerk stammen, entstünden dabei ca. 725.400 Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr.
Die deutlich positivere Klimabilanz erneuerbarer Energien zeigt sich auch im jährlich sinkenden Emissionsfaktor des deutschen Strommix. Der Ausbau erneuerbarer Energien ist dabei ein zentraler, wenn auch nicht der einzige Treiber dieser Entwicklung.
- Angenommener Vermeidungsfaktor für PV: 689,56 g CO₂e/kWh10 (Vergleich 2024: 627,43 g CO2e/kWh)
- Angenommener Vermeidungsfaktor für onshore Wind: 758,05 g CO₂e/kWh (Vergleich 2024: 692,76 g CO2e/kWh)
- Angenommener Emissionsfaktor für Steinkohlekraftwerk: 860 g CO₂/kWh
- Laut Umweltbundesamt lag der Emissionsfaktor des deutschen Strommix 2025 bei 344 g CO₂/kWh.[11]
Die Energiewende kann nur erfolgreich sein, wenn alle Flächen optimal genutzt werden. Da gerade Photovoltaik einen großen Flächenbedarf hat, bevorzugen wir die Installation auf bereits versiegelten Flächen wie Dächern, Fassaden, Parkplätzen oder Konversionsflächen. 77 % der 2025 finanzierten Photovoltaik-Projekte werden auf Dächern und weitere 9 % der Anlagen auf nicht-landwirtschaftlich genutzten Flächen installiert. Diese Projekte machen jeweils 12% und 46% der installierten Nennleistung durch PV aus. Für Finanzierungen von PV-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen haben wir einen Kriterienkatalog erarbeitet, um eine gute Abwägung zwischen notwendigem Ausbau und sozial-ökologischen Auswirkungen zu treffen.
Bürgernah
Unter partizipativer, demokratischer und monetärer Einbindung der Bürger*innen vor Ort kann die Energiewende als gemeinschaftliches Projekt gelingen und die regionale Wertschöpfung begünstigen.
Die Einbindung kann verschiedene Formen annehmen: von offen partizipativen Informationsformaten über die gesetzlich vorgeschriebene finanzielle Teilhabe bis hin zu demokratischen Eigentumsstrukturen.
96 % der 2025 von uns finanzierten Windenergieprojekte setzen die EEG-§6-Regelung um, die betroffenen Gemeinden eine Beteiligung von 0,2 Cent pro eingespeister Kilowattstunde sichert.
Darüber hinaus sind an fast jedem fünften Projekt (19 %) Bürgerinnen und Bürger direkt an den Eigenmitteln der Projektgesellschaft beteiligt – konkret an 14 Wind- und einem PV-Projekt. Bei den Windprojekten gehen damit auch Stimmrechte einher: die Bürger*innen sind damit nicht nur Kapitalgeber*innen, sondern Mitentscheidende. Ein Projekt ist als Genossenschaft organisiert, in der unabhängig von der Kapitalbeteiligung das Prinzip „ein Mitglied, eine Stimme“ gilt.
Weiterhin beteiligen neun Projekte die Bürger*innen oder die Kommune finanziell über die gesetzliche Regelung hinaus, 12 Projekte haben aktive Informationsformate etabliert, um Vorbehalten frühzeitig zu begegnen, und in 5 Projekten wurde die lokale Gemeinschaft in den Planungsprozess eingebunden.
Als Gegenentwurf zum alten Energiesystem mit wenigen großen Akteuren, die ihre Interessen durchsetzen, steht die Energiewende in Bürgerhand. Unter partizipativer, demokratischer und monetärer Einbindung der Bürger*innen vor Ort kann die Energiewende als gemeinschaftliches Projekt gelingen und regionale Wertschöpfung begünstigen.
Dezentral
Eine dezentrale und kleinteiligere Energiewirtschaft, in der die Energie dort erzeugt wird, wo sie gebraucht wird, und finanzielle Gewinne dort bleiben, wo sie entstehen, ist sinnvoll und erstrebenswert.
Damit bleiben nicht nur Ressourcen, sondern auch die finanziellen Erträge vor Ort, was die regionale Wertschöpfung stärkt. Die Art der Vermarktung ist hierfür entscheidend: Modelle, die lokale Akteur*innen direkt einbinden, ermöglichen, dass Gewinne aus erneuerbarer Energie in den Gemeinden verbleiben. Dazu zählen Energiegenossenschaften, Bürgerstromprojekte oder digitale Plattformen, über die Energie dezentral vermarktet wird.
Alle 2025 finanzierten Windenergieprojekte nutzen das Marktprämienmodell. Von der insgesamt erzeugten Windenergie werden 96 % über das Marktprämienmodell vermarktet und jeweils 2 % über Power Purchase Agreements (PPA) oder klassische Direktvermarktung.
Im Bereich PV nutzen 78 % der finanzierten Projekte das Marktprämienmodell, was zwei Drittel des erzeugten Stroms entspricht. 1 % wird über Mieterstrommodelle direkt vor Ort genutzt, 11 % über Direktvermarktung verkauft.
- Das Marktprämienmodell ermöglicht den Anlagenbetreibenden den flexiblen Verkauf ihrer Energie über den Strommarkt, ergänzt durch eine Prämie, die den Unterschied zwischen Marktpreis und einem Referenzpreis ausgleicht. Für lokale Akteurinnen und Akteure bedeutet dies, dass sie ihre Energie marktgerecht verkaufen können, während die finanzielle Planungssicherheit erhalten bleibt. So unterstützt das Modell dezentrale Vermarktung und stärkt gleichzeitig den wirtschaftlichen Nutzen für die Gemeinden.
Eine dezentrale und kleinteiligere Energiewirtschaft, in der die Energie dort erzeugt wird, wo sie gebraucht wird, und finanzielle Gewinne dort bleiben, wo sie entstehen, ist sinnvoll und erstrebenswert.
2025 wurden in 12 Bundesländern Wind- und/oder PV-Anlagen finanziert. Niedersachsen weist mit insgesamt 19 % der Projekte die höchste Anzahl auf und bestätigt damit seine etablierte Rolle im Bereich der Windenergie (jedes Dritte von uns finanzierte Windenergieprojekt). 26 % der PV-Projekte (17% aller Projekte insgesamt) befinden sich in Sachsen-Anhalt, was auf die zunehmende Bedeutung solarer Erzeugung in ostdeutschen Flächenländern mit vergleichsweise guten Einstrahlungsbedingungen hinweist.
Innovativ
Forschung und Entwicklung an neuen Technologien, Systemlösungen und effizientere Erzeugungs- und Nutzungsanlagen sind unabdingbar.
Dazu zählen auch lokale Energiespeicher, die die Nutzung von Solarstrom flexibilisieren und die Netzstabilität unterstützen. Bei 7,5 % der finanzierten PV Projekte werden zusätzlich Speichersysteme installiert. Diese haben eine Gesamtleistung von 5,7 MW und Speicherkapazität von 11,3 MWh. Im Verhältnis zu den ca. 11 MWp installierter Nennleistung aus den PV Anlagen, ist das eine moderate, aber gezielte Unterstützung der Eigenverbrauchsquote und Netzintegration.
Eine Strom- und Wärmewende für Industrie, Verkehr und Wohnen erfordert ein grundlegend neues Energiesystem. Es muss den Herausforderungen schwankend zur Verfügung stehender Energie gewachsen sein. Effizientere Erzeugungs- und Nutzungsanlagen sowie Forschung und Entwicklung an neuen Technologien und Systemlösungen sind unabdingbar.
Sozial & ökologisch gerecht
Die Energiewende soll sozial und ökologisch gerecht gestaltet werden. Hierfür sind eine kritische Bewertung von Akteuer*innen und Projekten sowie innovative Lösungsansätze erforderlich.
Grundsätzlich werden Finanzierungen, die besondere sozial-ökologische Fragestellungen aufwerfen, im Einklang mit unseren Anlage- und Finanzierungsgrundsätzen sorgfältig geprüft. Hierfür haben wir ein interdisziplinäres Gremium zur „Inhaltlichen Kreditvorabstimmung“ etabliert. In diesem Rahmen werden auch mögliche Interessenkonflikte in Beteiligungsstrukturen sowie sozial-ökologische Zielkonflikte sorgfältig bewertet.
Mehr Infos dazu unter: Gremium zur Inhaltlichen Kreditvorabstimmung - GLS Bank
Dazu gehört für uns zum Beispiel die differenzierte Abwägung bei der Finanzierung von PV-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen. Auf Basis eines Kriterienkatalogs setzen wir uns mit der Notwendigkeit des Ausbaus erneuerbarer Energien einerseits und deren potenziellen sozial-ökologischen Auswirkungen andererseits auseinander.
Mehr Infos dazu unter: GLS Hausmeinung zu Beteiligungsstrukturen in der Kreditvergabe - GLS Bank
Die Energiewende soll sozial und ökologisch gerecht gestaltet werden – von der Rohstoffherkunft über die Herstellung der Anlagen bis zu Umsetzung und Betrieb. Dazu gehören transparente Lieferketten, Umweltschutzmaßnahmen bei den verschiedenen Wertschöpfungsstufen oder Rohstoffrückgewinnung.