Nachhaltigkeit und Wirkung: Soziales & Gesundheit 2025
Geld als Gestaltungsmittel: Unser Nachhaltigkeitsverständnis und Zukunftsbild
Als GLS Bank nutzen wir Geld als soziales Gestaltungsmittel. Gemeinsam mit unseren Kund*innen wollen wir durch den bewussten Umgang mit Geld die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft sichern und fördern.
Die Grundlage für unsere Arbeit und unser Verständnis einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft bilden unser Leitbild und die Anlage- und Finanzierungsgrundsätze. Darin halten wir fest, welche Geschäftsfelder und -aktivitäten wir grundsätzlich von einer Finanzierung ausschließen und welche Geschäftsfelder wir im Rahmen unserer Finanzierungsentscheidungen positiv bewerten, weil sie aus unserer Sicht zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft beitragen.
Daraus abgeleitet ergeben sich unsere sechs Branchen. Für diese haben wir jeweils in einem Zukunftsbild unsere Vision für die Branche festgehalten: Was ist für uns der Zielzustand einer nachhaltigen Gesellschaft in dieser Branche?
Für die Branche „Soziales & Gesundheit“ halten wir fest:
Vielfalt bereichert, ob beim Wohnen, Arbeiten, Lernen, in der Medizin oder in der Begegnung. Jeder Mensch kann etwas geben, jeder Mensch etwas empfangen, jenseits jeglicher Norm: sei es Zuneigung, Kreativität, Lebensfreude, Wissen, Ideen oder vieles mehr. Jeder Mensch hat das Recht, an allem, was die Gesellschaft bietet, uneingeschränkt teilzunehmen – egal ob die Person eine vermeintliche Einschränkung hat oder nicht. In einer inklusiven Welt werden sozial gerechte und nachhaltige Lebensräume gestaltet, die die Würde aller Menschen wahren.
Eine zugewandte Betreuung, Beratung und Unterstützung sowie eine gute medizinische Behandlung sind wesentlich für ein gesundes und selbstbestimmtes Leben. Dazu gehören Pflege und Fürsorge für Körper, Seele und Geist.
Ein vielfältiges und zugängliches Angebot ermöglicht es, individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden.
Eine entsprechende Ausstattung, nachhaltige Bauweisen & Gestaltung von Sozial- und Gesundheitseinrichtungen wirken sich positiv auf die Umgebungs- und damit auch auf die Betreuungsqualität aus.
Transparenz in der Kreditvergabe: Wirkungsmessung
Wir haben den Anspruch, Transparenz im Bankgeschäft zu schaffen. Für die Kreditvergabe bedeutet das in erster Linie: Wir veröffentlichen, wer bei uns einen Kredit erhält und wofür.
Darüber hinaus wollen wir so konkret wie möglich messbar und nachvollziehbar machen, wie wir unseren Gestaltungsanspruch leben. Im Rahmen der Wirkungsmessung erheben wir branchen- und segmentspezifische Daten. Sie unterstützen uns dabei, die Wirksamkeit unserer Kreditvergaben zu prüfen und sichtbar zu machen. Uns ist bewusst, dass sich positive Wirkung nicht ausschließlich anhand quantitativer Faktoren bemessen lässt.
Daher nutzen wir die Wirkungsmessung als Grundlage unserer Kommunikation. Eine Finanzierungsentscheidung treffen wir immer aus einer ganzheitlichen Betrachtung heraus, die sich aus einer vertrauensvollen Kundenbeziehung und dem Dialog mit unseren Kund*innen ergibt.
Da die Indikatoren der Wirkungsmessung nicht auf jedes Geschäftsmodell und jede Unternehmensgröße gleichermaßen anwendbar sind, erheben wir zusätzliche Daten zu Nachhaltigkeit und Wirkung derzeit nur für ausgewählte Firmenkund*innen – vorausgesetzt, eine sinnvolle und belastbare Datenerhebung ist möglich. Wir bezeichnen diese Kreditvergaben als „relevante Neufinanzierungen“. Im Jahr 2025 haben wir branchenübergreifend für 98 % unserer relevanten Neufinanzierungen die Wirkungsmessung durchgeführt.
Auf dieser Seite stellen wir die Ergebnisse für die Branche „Soziales & Gesundheit“ vor. Die Aufteilung orientiert sich an den Kernmerkmalen des Zukunftsbilds.
Blick auf 2025
Hintergründe zur Branche
Wir finanzieren nachhaltige Projekte und Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens. Dabei stehen für uns Projekte und Geschäftsmodelle im Vordergrund, die direkt mit Menschen arbeiten, ihre Bedürfnisse in allen Lebensphasen erfüllen und ihnen ein würdevolles, selbstbestimmtes Leben ermöglichen.
Herausforderungen und Schwerpunkte 2025
Die Sozial- und Gesundheitsbranche steht auch im Jahr 2025 unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Fachkräftemangel, überdurchschnittliche Lohnkostensteigerungen sowie weiterhin langwierige und regional uneinheitliche Vergütungsverhandlungen mit Kostenträgern zählen zu den zentralen Herausforderungen – für freie und gemeinnützige Träger ebenso wie für private Anbieter. Darüber hinaus führen gestiegene Zinsen sowie weiterhin hohe Baukosten zu einer teilweise verstärkten Zurückhaltung bei Investitionen.
Im Bereich Pflege hat sich der Markt nach einer Phase erhöhter Insolvenzen und Schließungen in Teilen stabilisiert. Ursachen waren insbesondere Fachkräftemangel, hieraus resultierend temporär niedrigere Auslastungen sowie verzögerte Refinanzierung über Pflegesätze. Inzwischen wurden vielerorts Vergütungen angepasst und Zahlungsflüsse beschleunigt. Gleichzeitig ist eine fortschreitende Konsolidierung zu beobachten, bei der kleinere Anbieter von größeren Trägern übernommen werden. Die strukturelle Bedeutung bleibt hoch: Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird bis 2040 ein zusätzlicher Bedarf von rund 146.000 Pflegeplätzen erwartet.
In den Bereichen Teilhabe und Eingliederung sowie Kinder- und Jugendhilfe wächst der Bedarf sowohl demografisch als auch gesellschaftlich. Gleichzeitig stehen insbesondere gemeinnützige Komplexträger teilweise unter erheblichem Liquiditätsdruck. Auch andere zentrale soziale Infrastrukturen – etwa Frauenhäuser, Wohnungslosenhilfe und Beratungsangebote – sind zunehmend von Finanzierungslücken betroffen, insbesondere dort, wo öffentliche Mittel nicht im gleichen Maße mit dem Bedarf wachsen.
Im Gesundheitswesen eröffnet der anhaltende Reformdruck Chancen für spezialisierte Anbieter, etwa in den Bereichen Rehabilitation, Prävention und Psychiatrie. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an betriebswirtschaftliche Stabilität und Investitionsfähigkeit.
Auf politischer Ebene sind erste Fortschritte erkennbar: Der Koalitionsvertrag 2025 formuliert umfassende Reformziele für eine nachhaltige, bezahlbare und bedarfsgerechte Versorgung. Mit Initiativen wie dem „Zukunftspakt Pflege“ werden strukturelle Anpassungen angestoßen, darunter flexiblere Leistungsbudgets im ambulanten Bereich und eine stärkere Ausrichtung auf Prävention. Gleichzeitig fordern die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, die soziale Infrastruktur gemeinnütziger Träger verbindlich in öffentliche Investitionsprogramme, etwa im Rahmen von Transformations- und Infrastrukturmaßnahmen, einzubeziehen.
Beim Thema Nachhaltigkeit wächst der regulatorische und gesellschaftliche Druck, in Energieeffizienz und klimafreundliche Infrastruktur zu investieren. Gleichzeitig weisen Branchenverbände und Träger übereinstimmend darauf hin, dass in weiten Teilen der sozialen und gesundheitlichen Versorgung bislang keine ausreichenden Refinanzierungsmechanismen für entsprechende Investitionen bestehen. Die Verantwortung für notwendige Transformationsinvestitionen wird damit häufig auf die Einrichtungen selbst verlagert. Diese verfügen jedoch aufgrund der weitgehend staatlich regulierten Entgeltsysteme nur über begrenzte Spielräume, gleichzeitig qualitativ hochwertige Leistungen zu erbringen, wettbewerbsfähige Löhne zu zahlen und zusätzliche, nicht refinanzierte Investitionen zu tätigen. Dies stellt eine zentrale strukturelle Herausforderung für die nachhaltige Transformation der sozialen Infrastruktur dar.
Gleichzeitig machen viele Beispiele aus dem Jahr 2025 Mut und verdeutlichen positive Entwicklungen sowie Chancen in der Branche, auf die wir in den folgenden Abschnitten näher eingehen.
Finanzielle Branchenkennzahlen 2025
Im Jahr 2025 wurden in der Branche Soziales und Gesundheit neue Kredite in Höhe von 146,3 Mio. Euro vergeben.
Die Branche Soziales und Gesundheit macht einen Anteil von 11 % am gesamten Neukreditvolumen im Jahr 2025 aus.
Die im Folgenden dargestellten Kennzahlen und Kundenbeispiele beziehen sich auf den Teil unserer Finanzierungen, für den eine vertiefte Erhebung von Nachhaltigkeits- und Wirkungsdaten erfolgt.
Ergebnisse der Wirkungstransparenz
Inklusiv & divers
Vielfalt ist auch Gestaltungsaufgabe. Eine pluralistische Gesellschaft mit unterschiedlichen Kulturen, Lebensrealitäten und individuellen Bedarfen braucht ein ebenso diverses Angebot an Einrichtungen und Versorgungsformen. Das erleben wir auch so bei unseren Kund*innen: von anthroposophisch geprägten Einrichtungen über gemeinnützige Komplexträger bis hin zu spezialisierten Angeboten für besondere Lebenslagen und Bedarfe.
2025 haben wir Einrichtungen finanziert, die 2.440 Plätze verschiedener Teilbranchen in der Sozialwirtschaft sichern, darunter auch 202 neu geschaffene Plätze. Diese verteilen sich auf Einrichtungen im Bereich Eingliederungshilfe, Pflege, die Kinder- und Jugendhilfe, Einrichtungen des Gesundheitswesens wie Hospize, therapeutische Angebote, Suchthilfe und Arztpraxen, sowie Komplexträger.
Ebenso relevant wie die Angebote per se ist für uns deren Ausgestaltung. Wie werden Inklusion und Diversität in der Einrichtung gelebt und gefördert? Wie sind Betreuung, Beratung und Unterstützung gestaltet? Diese Einschätzung lässt sich kaum objektivieren und beruht auf der Wahrnehmung unserer Kundenbetreuer*innen aus Gesprächen und Besuchen vor Ort. Zu Dokumentationszwecken übersetzen wir diese in einen Orientierungswert auf einer Skala von ungenügend bis hervorragend. Dabei berücksichtigen wir Aspekte wie spezielle Fördermaßnahmen zur sozialen und kulturellen Teilhabe, Arbeitsmöglichkeiten und die individuelle Ausrichtung der Angebote. Die im letzten Jahr finanzierten Einrichtungen wurden durch die Betreuer*innen im Hinblick auf die Themen Inklusion und Diversität zu 33 % als hervorragend und 67 % als gut eingestuft.
Auch der Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden ist uns ein Anliegen. Auch wenn kein vollständiges Bild gezeichnet werden kann, da weit mehr Aspekte für eine Einschätzung relevant wären, so ist die Fluktuation unter den Mitarbeitenden aus unserer Sicht dennoch ein Indikator dafür, ob eine Einrichtung mit ihren Mitarbeitenden stabile Arbeitsverhältnisse führt und eine Bindung an die Einrichtung und deren Werte erreicht. Bei den 2025 finanzierten Einrichtungen lag die durchschnittliche Mitarbeiterfluktuation bei 3,95 % – und damit bei weniger als einem Fünftel des Branchendurchschnitts im Gesundheits- und Sozialwesen, der zuletzt bei 21,9 % lag.
Menschen, die aufgrund verschiedener Umstände in Pflege- oder Betreuungseinrichtungen leben, sollen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Vielfalt und die Offenheit für andere Kulturen und Lebensrealitäten werden als positives Gut einer pluralistischen Gesellschaft verstanden und gefördert.
Selbstbestimmt
Auch dieser Grundsatz ist uns ein zentrales Anliegen. Selbstbestimmtes Handeln setzt voraus, dass Menschen ihren Alltag aktiv gestalten, über Unterstützungs- und Therapieformen wählen und eigene Entwicklungswege einschlagen können – auch mit Einbindung von Angehörigen und sozialem Umfeld.
2025 wurde die Gewährleistung von Wahl- und Entscheidungsmöglichkeiten in den von uns finanzierten Einrichtungen von unseren Betreuer*innen zu 57 % mit „gut“ und zu 43 % mit „hervorragend“ bewertet. In 52 % der Einrichtungen bestehen darüber hinaus konkrete Möglichkeiten zur aktiven und selbstbestimmten Gestaltung des Tagesablaufs, oftmals auch in Abstimmung mit Verwandten oder Familie.
Wie stark Selbstbestimmung tatsächlich umgesetzt werden kann, hängt jedoch von vielen Faktoren ab: vom individuellen Unterstützungsbedarf über personelle Ressourcen bis hin zu räumlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Die aktuellen politischen Bestrebungen, mehr Flexibilität und Wahlmöglichkeiten in der Versorgung zu fördern, können hier Impulse setzen – stellen Einrichtungen allerdings zugleich vor die Herausforderung, Strukturen und Prozesse anzupassen und teilweise mit begrenzten Mitteln neue Konzepte umzusetzen.
Selbstbestimmung & Leben in Würde
Einschätzung zur Gewährleistung von Wahl- und Entscheidungsmöglichkeiten bei 2025 finanzierten Einrichtungen.
Die Bewohner*innen und Nutzer*innen sollen in allen Lebensfragen unabhängig und individuell wählen und entscheiden können.
Bedarfsgerecht
Ein bedarfsgerechtes Angebot umfasst verschiedene Konzepte, Methoden und Maßnahmen zur Behandlung, Pflege und Betreuung.
„Klassische“ pflegerische und therapeutische Leistungen werden zunehmend ergänzt durch spezialisierte oder alternative Angebote. Dazu zählen beispielsweise künstlerische und bewegungsorientierte Therapien, sozialpsychiatrische Angebote oder auch ergänzende Ansätze aus Naturheilkunde und Komplementärmedizin. Ebenso gewinnen weiterführende Unterstützungsangebote für Angehörige an Bedeutung.
Die von uns finanzierten Einrichtungen zeigen hierbei ein insgesamt breites und qualitativ hochwertiges Spektrum: Die Methodenvielfalt wurde im Jahr 2025 zu 36 % als „hervorragend“ und zu 57 % als „gut“ eingeschätzt. Auch die Betreuungs- und Pflegequalität wird überwiegend positiv bewertet (43 %„hervorragend“, 57 % „gut“). Insgesamt bieten 78 % der 2025 finanzierten Einrichtungen – das sind alle finanzierten Einrichtungen des Sozialwesens – besondere und vielseitige Angebote und Methoden an.
Im Detail zeigt sich diese Vielfalt in unterschiedlichen Ausprägungen: 52 % der Einrichtungen verfügen über kreative Angebote wie Musik, Malen oder Theater, jeweils 48 % bieten handwerkliche Tätigkeiten (z. B. Holz- oder Metallverarbeitung sowie Landwirtschaft), besondere therapeutische Angebote (z. B. Kunst-, Klang- oder Bewegungstherapie) oder sozialpsychiatrische Leistungen an. Weiterführende Beratungsangebote für Angehörige sowie (Weiter-)Bildungsmöglichkeiten bestehen in jeweils 21 % der Einrichtungen. Ergänzende Ansätze aus Naturheilkunde oder Komplementärmedizin sind mit 9 % bislang weniger verbreitet. Arbeitsbezogene Teilhabe ist ebenfalls unterschiedlich ausgeprägt: Während 36 % vielseitige Arbeitsmöglichkeiten bieten, bestehen in 6 % der Einrichtungen eher punktuelle Angebote.
Diese Vielfalt unterstreicht die hohe Bedeutung differenzierter Angebotsstrukturen. Gleichzeitig wird deutlich, dass nicht jede Einrichtung alle Formate gleichermaßen vorhalten kann oder sollte. Entscheidend ist vielmehr, dass die jeweiligen Angebote zum fachlichen Schwerpunkt, zur Zielgruppe und zu den individuellen Bedarfen der betreuten Menschen passen. Ein bedarfsgerechtes Angebot bedeutet damit nicht maximale Vielfalt an jedem Standort, sondern eine passgenaue, qualitativ hochwertige Ausgestaltung der Leistungen.
Sozial- und Gesundheitseinrichtungen sollen eine umweltfreundliche, gesundheitsfördernde Umgebung mit zielgruppen- und bedarfsgerechter Ausstattung bieten.
Gesunde, lebenswerte Umgebung
Sozial- und Gesundheitseinrichtungen sollen eine umweltfreundliche, gesundheitsfördernde Umgebung mit zielgruppen- und bedarfsgerechter Ausstattung bieten.
In der Branche haben wir 2025 insgesamt 22 Immobilien finanziert. In 71 % der Fälle lag ein nWert Gutachten vor, das ökologische und soziale Aspekte der Immobilien bewertet – von der Energieeffizienz über die verwendeten Materialien bis hin zur Raumgestaltung, Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit. Das durchschnittliche Ergebnis lag bei 66,3, was einer Einordnung als „gut“ entspricht. Die Verteilung zeigt die ganze Bandbreite der Umsetzungsmöglichkeiten: sieben Prozent der Immobilien wurden hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit als „gering“ bewertet, 7 % als „solide“, 47 % als „gut“, 20 % als „sehr gut“ und ebenfalls 20 % als „herausragend“.
Wie eingangs erwähnt, werden Investitionen in die Nachhaltigkeit von Gebäuden politisch zunehmend gefordert, doch angemessene Refinanzierungsmechanismen bestehen bislang kaum. Vor diesem Hintergrund ist die positive Tendenz in den Bewertungen besonders bemerkenswert: Sie signalisiert die wachsende Verankerung nachhaltiger Standards in der Branche, und dennoch zeigt sich, dass ohne zusätzliche finanzielle Mittel eine langfristige Planung und eine echte Transformation der Einrichtungen nur schwer möglich sein werden.
Ein weiterer zentraler Aspekt für die Lebensqualität und Selbstbestimmung der Menschen sind Rückzugsmöglichkeiten in der Tagesstruktur. 89 % der in 2025 finanzierten Einrichtungen bieten diese bereits an, bei den übrigen sind sie in Planung.
Auch die Verpflegung trägt wesentlich zu einem gesunden Umfeld bei: 49 % der Einrichtungen setzen auf biologische Lebensmittel, 23 % achten primär auf regionale Herkunft. Solche Angebote fördern nicht nur eine ausgewogene Ernährung, sondern stärken gleichzeitig ökologische Kreisläufe und die regionale Landwirtschaft.
Insgesamt zeichnen unsere finanzierten Einrichtungen damit ein vielfältiges Bild gelebter Teilhabe, Würde und sozial-ökologischer Nachhaltigkeit – sie verbinden zukunftsgerichtete Standards mit der konkreten Förderung von Lebensqualität und gesundem Alltag für die Menschen, die sie nutzen.
nWert
Verteilung der Ergebnisse des nWert Gutachtens bei 2024 finanzierten Immobilien in der Branche Soziales & Gesundheit
Sozial- und Gesundheitseinrichtungen sollen eine umweltfreundliche, gesundheitsfördernde Umgebung mit zielgruppen- und bedarfsgerechter Ausstattung bieten.